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Viele Sänger kennen das Problem: wer früher
noch in höchste Höhen singen konnte, ist plötzlich
im Alter mit einem Verlust an Höhe und einem größer
werdenen Vibrato konfrontiert. Nicht selten wird es schwieriger
Töne zu halten und man verlässt schließlich den
Chor, in dem man so lange glücklich gesungen hat.
Daran Schuld - so denkt man - sei allein das Alter.
Ist die Stimme im Alter eine andere als in jungen Jahren?
Zum Teil ist das richtig. Denn das Bindegewebe wird
dehnbarer, der Kehlkopf, der eigentlich ein Knorpel ist, beginnt
allmälich zu verknöchern. Frauen in der Menopause erleben
das Tiefer-werden der Stimme extrem, da durch die Abnahme an weiblichen
Hormonen die Muskelmasse des Stimmmuskels stärker wird und
daher die Stimme tiefer wird. Männer erleben hingegen eine
Abnahme an Muskelmasse und damit im hohen Alteeine fisteligere Stimme
- der sogenannte Greisendiskant.
Viele Stimmprobleme würden aber gar nicht oder
nicht so extrem und schon gar nicht so früh auftreten, wenn
man eine richtige Stimmtechnik verwendet.
Denn viele Probleme der Stimme ergeben sich schlicht
aus dem jahrelangen Fehlgebrauch der Stimme, die irgendwann zu Buche
schlägt. Außerdem lässt sich die Stimmkapazität
auch im hohen Alter noch erweitern. Gerade durch den Selbstoragnisationsansatz
der Stimmig sein-Methode® kann die Stimme lernen, im Rahmen
der körperlichen Möglichkeiten ein Optimum herauszuholen.
Und das klingt dann oft besser als bei manch junger Stimme...
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